Petra Stoios wieder in den Stadtrat

Am 29. November sind Stadtratswahlen in Amriswil. Wir sind glücklich, stellt sich unsere Stadträtin Petra Stoios für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Das Wahlkampfteam, bestehend aus Petra, Moritz Michel und Peter Bachmann ist seit einiger Zeit schon aktiv. Hier das Interview von Petra für unsere Lokalzeitung amriswil.info.

Petra Stoios, Sie gehören dem Stadtrat bereits seit 2023 an. Was reizt Sie an einer weiteren Amtsperiode?

Die letzten drei Jahre haben mir gezeigt, wie viel Freude es macht, Amriswil aktiv mitzugestalten. Vieles ist entstanden, einiges angestossen und manches braucht noch Zeit. Gerade diese laufenden Prozesse motivieren mich, weiterzumachen und Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte diesen Weg weitergehen, begonnene Projekte voranbringen und mich weiterhin für eine positive Entwicklung unserer Stadt einsetzen. Dabei ist mir wichtig, gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln. Auch in den kommenden vier Jahren möchte ich etwas bewegen und Amriswil aktiv mitgestalten.

 

Welche drei Themen würden Sie in den 
kommenden vier Jahren besonders vorantreiben?

Das Kulturleben soll im Stadtleben noch sichtbarer und für alle Generationen zugänglich werden. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Kinder und Familien frühzeitig die Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Investitionen in Bildung und Prävention sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt. Ebenso möchte ich den Zusammenhalt stärken und faire Chancen für alle schaffen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation.

 

Wo sollte Amriswil aus Ihrer Sicht mutiger werden?

Mut bedeutet für mich, neue Ideen zuzulassen, Bestehendes zu hinterfragen und auch einmal etwas zu verändern, das seit 20 Jahren auf die gleiche Art gemacht wird. Bewährtes ist wichtig – aber es darf nicht zum Grund werden, weshalb wir uns nicht weiterentwickeln. Gerade darin liegt für mich auch die Chance, neue Wege zu gehen.

 

Eine Stadt kann nicht alle Wünsche gleich-zeitig erfüllen. Wo würden Sie Prioritäten 
setzen?

Ich möchte dort Prioritäten setzen, wo möglichst viele Menschen profitieren und Amriswil als Wohn- und Lebensort gestärkt wird. Bildung, Gemeinschaft und eine hohe Lebensqualität sind für mich dabei zentrale Themen. Dabei möchte ich auch darauf achten, dass die vorhandenen Mittel gezielt eingesetzt werden.

 

Was bringen Sie persönlich in den Stadtrat ein?

Ich habe gelernt, Menschen zuzuhören – als Lehrerin genauso wie als Unternehmerin. Die Arbeit mit Jugendlichen und Familien in schwierigen Situationen hat mir viel Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten mitgegeben. Meine Selbstständigkeit wiederum hat mich gelehrt, Verantwortung zu übernehmen, Chancen zu erkennen und aus Ideen konkrete Projekte zu machen. Ich glaube, genau diese Mischung kann ich in den Stadtrat einbringen.

 

Wie gehen Sie damit um, wenn eine Entscheidung nicht Ihrer persönlichen Meinung entspricht?

Massgebend ist für mich, dass wir respektvoll diskutieren und gemeinsam nach guten Lösungen suchen. Ich vertrete meine Meinung klar, bin aber offen für andere Argumente und kann akzeptieren, wenn ein Entscheid anders ausfällt, als ich es mir wünsche. Wichtig ist, danach gemeinsam weiterzuarbeiten und Verantwortung für Amriswil zu übernehmen.

 

Vervollständigen Sie den Satz: «Amriswil ist für mich eine Stadt, die …»

… lebendig und voller Ideen ist und ihren 
Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Lebensqualität bietet.

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